Presse

Neben der Brillanz und technischen Perfektion lobt die Presse die sich unmittelbar mitteilende Freude der Musiker, beim Zusammenspiel die Harmonie und das absolute aufeinander Eingehen.
Das Publikum war begeistert und beeindruckt.

Selten wird Musikfreunden ein derart vollendetes Zusammenspiel von Piano und Harfe geboten. Wundervoll, auf hohem Niveau harmonierten die beiden Künstler und machten den Konzertabend zu einem wahren Genuss.

Höhepunkt des Konzerts war ein Stück mit dem Titel My Cloud, das Reinhard Langnickel eigens für die Kirchennacht komponiert hatte. Die Besucher waren begeistert, ihre stehenden Ovationen wurden durch eine Zugabe belohnt.

Mit Brigitte Langnickel-Köhler und Prof. Reinhard Langnickel waren zwei renommierte Künstler gewonnen worden, die beiden Musiker spielten mit großer Inspiration und Gestaltungskraft, ließen Zeit und Raum vergessen. Prof. Langnickel agierte hier nicht als zurückhaltender Begleiter, sondern konnte seine Kompetenz und Anschlagskultur in den musikalischen Dialog einbringen. Perlende Läufe, wunderbar ausgespielte Melodiebögen im langsamen Satz und gezügelte Virtuosität im strahlenden Rondo machten die Interpretation zu einem Genuss.

Brigitte Langnickel-Köhler und Reinhard Langnickel ließen ihre beiden Instrumente in ausgezeichneter Abgestimmtheit und Eleganz miteinander konzertieren, wobei sie sich abwechselnd in Melodieführung und Begleitung, in "Rede" und "Gegenrede" wie gleich berechtigte Partner präsentierten.

Das musikalische Erlebnis war frappierend, sowohl im solistischen Vortrag als auch im Zusammenspiel. Reinhard Langnickels differenzierter Anschlag ermöglichte ihm eine geradezu delikate musikalische Sprache. Ebenso virtuos, klangschön und ausdrucksstark musizierte Brigitte Langnickel-Köhler. Beide Duo-Partner nahmen das Publikum mit auf eine lebendige Reise in die Welt der Klangfarben um 1800. Auf sehr persönliche Weise stellten sie ihre Instrumente vor. Unmittelbarer kann man sich einen Kammermusik-Abend kaum wünschen. Und selten ist historische Aufführungspraxis so spannend.

Höhepunkt des Abends aber waren gewiss die Kompositionen für Harfe und Orgel. Hier zeigten die Ausführenden ein, trotz der räumlichen Entfernung - die Harfe vorne unten im Altarraum, die Orgel oben hinten auf der Empore - sehr überzeugend bestens aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel. Es entstand ein vollkommen einheitliches Klangbild; äußerst präzise im Wechsel der Instrumente ergab sich eine Art lebhaftes Zwiegespräch, in dem sich Orgel und Harfe die Themen und Motive zuspielten, sich in der Führung ablösten, sich gegenseitig anregten oder imitierten. Dabei setzten die Künstler die ganze Skala von Ausdrucksmöglichkeiten ihrer jeweiligen Instrumente ein: Frische unbekümmerte Fröhlichkeit, stürmische rasante Läufe, stille Besinnlichkeit und zarte Poesie. Ein ganz besonderer Musikabend.

Der Förderverein Stiftskammer hatte zu einem musikalischen Bonbon der Extraklasse eingeladen. Klaus Gruhn war hoch erfreut, dazu Brigitte Langnickel- Köhler gewonnen zu haben. Zum kräftigen Applaus gesellten sich immer wieder Ausrufe der Begeisterung....... Mit einem wiederum erstklassigen musikalischen Werk überraschte Brigitte Langnickel-Köhler die dankbaren Besucher zum Schluss: Sie verwies auf einen Mann unter den Zuhörern und spielte die von ihm komponierte "Bluesbox". Sein Name: Reinhard Langnickel. Der lang anhaltende Abschied galt damit dem sympathischen Ehepaar gemeinsam.

Es mutete schon ziemlich teuflisch an, was Reinhard Langnickel da auf dem Flügel in der Aula der Hochschule für Kirchenmusik produzierte. Der Pianist und Professor der Hochschule für Kirchenmusik verabschiedete sich gestern mit einem für ihn typischen Konzert. Gemeint ist der Csárdás macabre von Franz Liszt. Langnickel, der mehr als 31 Jahre an der Hochschule lehrte ("mein halbes Leben") feuerte die mit pianistischen und musikalischen Schwierigkeiten nur so gespickte Komposition mit schlafwandlerischer Sicherheit aus dem Flügel heraus. Für Harfe (Brigitte Langnickel-Köhler) und Klavier arrangiert vollführten die beiden mit viel Gefühl Tangos von Astor Piazzolla. Einer davon war der Libertango.. Nicht umsonst habe er diesen aufs Programm gesetzt, denn nun sei er frei, das zu tun, was er wolle.

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Presse "Die boshafte Harfenistin"